GRUNDSATZPAPIERE
ZUM GYMNASIUM

BDK
Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien

BDK 2011-03-31 (Festakt):
BDK: Schluss mit dem Schulchaos! (PDF)

BDK 2010-11-10:
BDK: Berliner Erklärung (PDF)

BDK 2010-03-05:
Das Gymnasium ab Klasse 5 - unverzichtbar für Deutschland (PDF)

BDK 2009-03-22:
Das achtjährige Gymnasium - Zukunft mit Tradition (PDF)


Aussagen von Wissenschaftlern zur Frage bzw. Wirkungsweise der Schulstruktur:
Wissenschaftler zur Schulstruktur (PDF)

Zu "Schullaufbahn-entscheidung und Bildungserfolg" sowie zu "Umgang mit Heterogeni-tät" (Prof. Dr. Kurt A. Heller bei der BDK-Herbst-tagung 2008 in München):
Mythen und Fakten zur Verlängerung der Grundschulzeit (PDF)
Umgang mit Heterogenität (PDF)

INITIATIVEN DER VOS

GOS

Vorschlag der VOS zur Neustrukturierung der Gymnasialen Oberstufe Saar (GOS) als Diskussionsgrundlage:
Neustrukturierung GOS (PDF)

Schulleitung

Die Positionen der VOS sind vom Vorstand in einem Grundsatzpapier zusammengefasst worden, das Sie hier finden:
VOS NEUE Schulleitung (PDF)
In dieses Grundsatzpapier sind alle wesentlichen bisherigen Überlegungen
der VOS (seit 1994) sowie der Bundesdirektoren-konferenz BDK (seit 1990) eingeflossen.

Aktueller Pressespiegel

2012-02-02 DL/FAZ: Maximale Verwöhnung, gigantischer Erfolgsdruck (extern)

2012-01-31 presseportal.de: Zweigliedrigkeit - ist immer drin, was draufsteht? (extern)

2012-01-29 FAZ: Lehrer auf gepackten Koffern (extern)

2012-01-26 FAZ: Kooperationsverbot ist Blödsinn (extern)

Aktuelle
Pressemitteilungen

VOS

2011-12-05 Abschaffung des Lehramts an Gymnasien im Saarland (PDF)

2011-11-27 Keine Einzelfälle - sondern ein Riesenproblem! (PDF)

Bundesdirektorenkonferenz der Gymnasien (BDK)

Entschließungen der BDK zur Lehrerbildung und zum Kooperationsverbot (Hannoversch Münden, 23.09.2011):
BDK: Weg mit dem Kooperationsverbot (PDF)
BDK: Lehrermangel bedroht Bildungsrepublik Deutschland (PDF)
BDK: Deutschland braucht gute Lehrer! (PDF)

Deutscher Lehrerverband (DL)

2012-01-30 Unterrichtsausfall (extern)

Bildungspolitik

Gemeinschaftsschule im Saarland

Präsentation Gemeinschaftsschule (extern)

Leistungsdifferenzierung Gemeinschaftsschule (extern)

Die Gemeinschaftsschule und das Abitur (extern)

Gemeinschaftsschule Baden-Württemberg

Die offiziellen Werbefolien zur Einheitsschule (Gemeinschaftsschule) aus dem Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, Stabstelle Gemeinschafts-schulen, Schulmodelle, Inklusion finden Sie hier (extern).

Gemeinschaftsschule 1937: Die Schule der Deutschen: Die Gemeinschaftsschule (extern)

Niveauverlust

Die Klagen der Wirtschaft zum sinkenden Niveau von Schulabsolventen sind berechtigt. Wohin führt dann eine Gemeinschafts-schule/Einheitsschule?
Saarland: Beispiel aus einem Rekrutierungsverfahren für gewerblich-technische Berufe in der Industrie 2010 (PDF) - mit freundlicher Genehmigung

Sigmar Gabriel (SPD-Parteivorsitzender):
"Offenbar war es nur ein frommer Wunsch, Schüler mit derart großen Leistungsunterschieden gemeinsam zu unterrichten", räumte Gabriel ein. Die OS [Orientierungsstufe Niedersachsen Klassen 5 und 6] habe sich "sozial höchst selektiv" ausgewirkt: "Sie hat die Guten nicht richtig gut gemacht - und die Schlechten nicht besser.
"
Quelle: SPIEGEL Online 26.06.2003, Nun ist sie weg (extern)


Arbeitskreis Schulformdebatte e. V. www.schulformdebatte.de (extern):

Ulrich Sprenger: Dokumente einer misslungenen Bildungspolitik
(PDF)

Ulrich Sprenger: Unbeachtete Erkenntnisse der Bildungsforschung
(PDF)

Ulrich Sprenger: Das Schulwesen von Nordrhein-Westfalen im Spiegel der Bildungsforschung (PDF)


CDU 24. Parteitag

Bildungsrepublick Deutschland (extern) Beachten Sie insbesondere die Seiten 17 und 18

Reden der Vorsitzenden der Kommission „Bildung“, Frau Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan MdB und des Ko-Vorsitzenden der Kommission „Bildung“, Herrn Prof. Dr. Roland Wöller MdL:
Schavan: Einführung in den Antrag "Bildungsrepublick Deutschland"
(extern)
Wöller: Rede zum Antrag "Bildungsrepublick Deutschland" (extern)


Haushaltsplan des Saarlandes 2012 (Regierungsentwurf)

Haushaltsplan 2012 (Alle Entwürfe) (extern)
Haushaltsplan für das Ministerium für Bildung:
Einzelplan 06 (Ministerium für Bildung) (PDF)
VOS: Erneute Streichung von Planstellen an den Gymnasien:
Veränderungen bei den Planstellen (PDF)

Landeselterninitiative für Bildung

Landesregierung rechnet mit eigenem Bildungsfinanzbericht die Bildungsausgaben schön (extern)
Elterninitiative: Verlierer sind die allgemein bildenden Schulen und die berufl. Ausbildung.

Verfassungsänderung im Saarland

Ulrich Commerçon (SPD): "Dann wird immer wieder von einer Seite die Zusatzerklärung von 1996/1997 zitiert. Ich habe die nicht von allen verfassungsänderungstragenden Fraktionen
gehört, ich glaube auch nicht, dass sie von allen so getragen wird. Ich bin auch nicht der Auffassung, dass diese Zusatzerklärung von 1996 vom Verfassungsgericht für die Verfassungsänderung von heute herangezogen wird. Da bin ich zumindest sehr skeptisch. Nicht nur wir sind skeptisch, auch viele andere sind es." Protokoll (Ausschnitt) Plenum 1422 (PDF)

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Aktuell

Wahlkampf in Schleswig-Holstein:
SPD und Grüne sagen den Gymnasien den Kampf an

Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL-SH) und Philologenverband Schleswig-Holstein (PhV-SH):
2012-02-05 Abschaffung des Lehramts an Gymnasien: Einheitschule durch die Hintertür (PDF)
Gemeinsame Presserklärung von IVL-SH und PhV-SH (extern)

Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien (BDK)

Der Bundesvorsitzende im Interview mit dem Wochenmagazin FORUM (2012-01-20): Rettet die Gymnasien (PDF)
[mit freundlicher Genehmigung von FORUM]
So hat das Gymnasium keine Zukunft (extern)
Hinweis: Es lohnt ein Blick in das Archiv des Pressespiegels!


Prof. Dr. Jürgen Baumert über Gymnasien

Der emeritierte Bildungsforscher und Direktor am Max-Planck-Institut in Berlin, Prof. Dr. Jürgen Baumert:

Zu den interessantesten Befunden der Pisa-Studie zählt Baumert die Beobachtungen zu den Gymnasien: In den Jahren 2000 bis 2009 sei der Gymnasialbesuch von 31 auf 36 Prozent gestiegen. Die mittleren Gymnasialleistungen hätten sich aber nicht im geringsten verschlechtert, die Förderleistungen des Gymnasiums gerade im schwächeren Segment der neu hinzugekommenen Schulbevölkerung seien eine eminente institutionelle Leistung. Allen Gerüchten zum Trotz nehme das Gymnasium seine Förderaufgabe sehr ernst, nur im wirklichen „Elitebereich“, bei den zehn Prozent Leistungsstärksten, könnte es besser werden. Für diese Gruppe gelte es noch anspruchsvolleren Unterricht zu machen, „und das wird nicht nur den leistungsfähigsten Schülern helfen, sondern das Niveau insgesamt noch heben“. Der Unterricht am Gymnasium sei deutlich besser als an allen anderen Schulformen, aber er sei im Vergleich zu dem, was Fachleute sich etwa unter einem guten Mathematikunterricht vorstellten, deutlich verbesserbar: „zu algorithmisch, zu kalkülorientiert, nicht kognitiv herausfordernd genug. Die Diagnose wäre eigentlich: Das Gymnasium unterfordert die Schüler tendenziell“, sagt Baumert, der Überforderung für das deutlich kleinere Übel hält als langweiligen Unterricht. Das Gymnasium sei die effektivste Schulform, die es gebe, meint er und würde die Gymnasiallehrer gern ermutigen, ihre Ansprüche zu heben.

Quelle: FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
DONNERSTAG, 13. OKTOBER 2011 · NR. 238 · SEITE 7
Langsam kommt der Tanker auf Kurs
Von Heike Schmoll


Änderung des Saarländischen Lehrerbildungsgesetzes

Amtsblatt des Saarlandes vom 26. Januar 2012:

„Dieses Gesetz regelt die Lehrerinnen- und Lehrerbildung für
1. das Lehramt für die Primarstufe,
2. das Lehramt für die Primarstufe und für die Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 9),
3. das Lehramt für die Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10),
4. das Lehramt für die Sekundarstufe I und für die Sekundarstufe II,
5. das Lehramt an beruflichen Schulen,
6. das Lehramt für Sonderpädagogik.“

Es gibt im Saarland kein Lehramt für Gymnasien mehr!

Die VOS fordert, dass sich die Lehramtsausbildung weiterhin an den Schulformen orientiert, so wie es in den anderen Bundesländern der Fall ist. Es muss daher im Saarland im „Zwei-Säulen-Modell“ ein Lehramt an Gemeinschaftsschulen und ein Lehramt an Gymnasien geben.
VOS: Gymnasiale Bildung findet vor allem in den Klassen 5 bis 10 statt. Die Struktur, das pädagogische Konzept und die Ziele der Gemeinschaftsschule als Pflichtschule sind mit denen des achtjährigen Gymnasiums nicht vergleichbar! Daher müssen die Lehramtsausbildungen unterschiedlich sein. Das gilt auch für deren Bezeichnung. Hinzukommen muss ein reines Lehramt an Grundschulen - wie Rheinland-Pfalz es bereits eingeführt hat.“
2011-12-05 Abschaffung des Lehramts an Gymnasien im Saarland (PDF)

Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV) begrüßt den "Einheitslehrer" und fordert die "Einheits-besoldung":
"Statt des "Lehramtes für Gymnasien und Gesamtschulen" wird das "Lehramt für die Sekundarstufe I und für die Sekundarstufe II" neu aufgenommen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, eine Lehrerschaft für die Belange der beiden weiterführenden Schulen auszubilden, die flexibel in den Gymnasien und den Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden kann."
"Freudig überrascht war der Saarländigsche Lehrerinnen- und Lehrer-Verband (SLLV) über die öffentliche Feststellung des zuständigen Pressesprechers [Anm.: des Bildungsministeriums]: "Das saarländische Bildungs-Ministerium ist dazu verpflichtet, alle seine Lehrer/innen gleich zu bezahlen!" Bestätigt dieser damit doch nur eine langjährige Forderung der größten Interessen-Vertretung der Lehrer/innen im Saarland!"
Quelle: Lehrer und Schule heute 12/2011 Seite 216 und 217


Saarländischer Lehrerstellenmarkt im Sommer 2011

mag's (Das Magazin Saar) Sendung vom 01.09.2011:
Lehrer auf der Flucht (extern)
Aktueller Bericht Sendung vom 12.08.2011:
Gymnasium: Strukturelle Personalprobleme (extern)

Lehrerstellen: Zahlen des Bildungsministeriums (PDF)

Die Zahlen belegen: Es ist durchgängig eine Bevorzugung der Gesamtschule und eine drastische Benachteiligung des Gymnasiums (und auch der Erweiterten Realschule) festzustellen.
Die VOS stellt seit Jahren fest, dass es de facto keine Lehrerfeuerwehr an Gymnasien gibt (vgl. Pressemitteilungen). Alle der sog. mobilen Lehrerreserve zugewiesenen Lehrkräfte werden von Schuljahresbeginn an für strukturellen Unterrichtsbedarf eingesetzt.
Die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien kann aktuell nur durch 25 (!) Aushilfskräfte mit nur Erstem Staatsexamen sichergestellt werden, deren Verträge auf das erste Schulhalbjahr befristet sind. Dann: Lehrerwechsel, Lehrerwechsel, Lehrerwechsel ...
An den Gesamtschulen wurden den Junglehrern keine befristeten Stellen sondern nur Planstellen angeboten!


40 Jahre Bundesdirektorenkonferenz (BDK) Gymnasien - Frühjahrtagung Berlin 2011

Pressemitteilungen:
2011-04-02 40 Jahre BDK: Der Schulkonsens ist möglich! (PDF)
2011-04-03 BDK: Keine achtjährige Gemeinschaftsschule in Sachsen-Anhalt! (PDF)

Festakt - Begrüßungsrede des BDK-Vorsitzenden:
BDK: Schluss mit dem Schulchaos! (PDF)
BDK: Berliner Erklärung (PDF)

Autorisierte Zitate:

Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister für Kultus und Sport in Sachsen:
„Dreh- und Angelpunkt einer guten Bildung sind die Lehrer. Daher müssen wir ihr Ansehen verbessern und in die Gewinnung junger Lehrer investieren. Gemeinsam mit dem Bund schlage ich eine ‚Exzellenzinitiative Lehrerbildung‘ vor."
"Der Bildungsföderalismus ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Wettbewerb um Qualität und die beste Lösung in der Bildungspolitik. Wir brauchen mehr Gemeinsamkeit und Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern. Daher schlägt Sachsen ein ‚ländergemeinsames Abitur‘ vor."
"Die demografische Entwicklung und der Schülerrückgang werden die Bildungslandschaft nachhaltiger verändern wie kaum etwas. Statt ideologischen Reformexperimenten wie Gesamt- und Gemeinschaftsschulen wird das deutsche Schulsystem in Zukunft neben dem Gymnasium nur noch eine weiterführende Schulart haben.“

Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung, Bundesaußenminister a. D.:
"Die Lehreraus- und -fortbildung ist eine der absolut zentralen Stellschrauben für die Qualität des deutschen Bildungssystems. Daher steht auch dieses Thema als Leuchtturm auf der Agenda der Deutsche Telekom Stiftung ganz oben."
"Das Kooperationsverbot ist eine Bildungsbarriere und muss fallen, weil es verhindert, dass es zu den wirklich dringenden Bildungspartnerschaften von Bund, Ländern und Kommunen kommt. Es kann doch nicht richtig sein, dass der Bund dort nicht mitzahlen darf, wo es in unserem Bildungssystem zwickt. Die Länder sind einfach alleine nicht in der Lage, das zu liefern, was dringend notwendig ist, damit wir unsere Schwachstellen im Bildungsbereich beheben - und deren gibt es zu viele.“

Turnusgemäß fand auch die Neuwahl des Vorstands der BDK statt.
Der bisherige Vorsitzende, Dr. Rainer Stein-Bastuck (Saarland) wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende sind: Elke Richter (Sachsen), Hugo Oettinger (Baden-Württemberg), Ralf Treptow (Berlin). Schatzmeister ist weiterhin Konrad Großmann (Nordrhein-Westfalen).